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Karfreitagsregelung

Für NÖ Landesbedienstete und Ordinationsangestellte

Karfreitagsregelung: NÖ-Landesbedienstete

Am 21. März 2019 hat der NÖ Landtag beschlossen, dass der Karfreitag nicht mehr als Feiertag für die Angehörigen der evangelischen, altkatholischen sowie der methodistischen Kirche gilt. Fallen der Karfreitag oder der Allerseelentag auf einen Tag von Montag bis Freitag, beträgt die Dienstleistung vier Stunden. Die Novellierung führt dazu, dass vom Bediensteten einmal pro Urlaubsjahr ein persönlicher Feiertag genommen werden kann. Die einseitige Festlegung eines Urlaubstages hat spätestens drei Monate im Vorhinein schriftlich zu erfolgen. Bis drei Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes gilt diesbezüglich eine Frist von nur zwei Wochen. Darf der persönliche Feiertag aus dienstlichen Gründen nicht genommen werden, besteht ein zusätzlicher Anspruch pro geleisteter Dienststunde von 0,577% des Dienstbezugs.
 

Karfreitagsregelung: Ordinationsangestellte

Am 22. März 2019 ist die Novelle zum Arbeitsruhe- und Feiertagsruhegesetz in Kraft getreten, mit der die neue „Karfreitagsregelung" umgesetzt wird. Die Neuregelung erklärt bestehende kollektivvertragliche Sonderbestimmungen, "die nur für Arbeitnehmer, die den evangelischen Kirchen AB und HB, der Altkatholischen Kirche oder der Evangelisch-methodistischen Kirche angehören", für unwirksam. Somit ist die Bestimmung im Kollektivvertrag für Ordinationsangestellte in Niederösterreich, wonach Angestellte, die der evangelischen oder der altkatholischen Kirchengemeinschaft in Österreich angehören, am Karfreitag ohne Schmälerung ihres Entgeltes von der Arbeit freizustellen sind, unwirksam.

 
Artikelversion vonBarbara Platl
28.03.2019
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