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Kriminalpolizeiliche Leichenbeschau

Keine Verpflichtung für niedergelassene ÄrztInnen

Die Kriminalpolizei ist gemäß Strafprozessordnung verpflichtet, sofern nicht ein natürlicher Tod feststeht, bei Auffindung einer Leiche einen Arzt beizuziehen.

In der Praxis sind niedergelassene Ärzte/innen gelegentlich damit konfrontiert, dass sie von der Kriminalpolizei diesbezüglich kontaktiert werden.

Für niedergelassene Ärzte/innen besteht keine Verpflichtung, einer solchen Anforderung Folge zu leisten.

Die kriminalpolizeiliche Leichenbeschau ist auch strikt von der durch die Gemeinde zu organisierende Totenbeschau zu trennen: Ein Arzt/eine Ärztin, der/die sich gegenüber einer Gemeinde zur Durchführung der Totenbeschau verpflichtet hat, ist dennoch nicht zur kriminalpolizeilichen Leichenbeschau verpflichtet.

Für den Fall, dass sich ein niedergelassener Arzt/eine niedergelassene Ärztin dennoch zur Durchführung einer kriminalpolizeilichen Leichenbeschau bereit erklärt, wird die genaue Untersuchung der Leiche empfohlen, zumal das dafür vorgesehene Formular die Erstellung eines umfassenden Befundes samt Gutachten, mit Angabe der vermutlichen Todesursache und des vermutlichen Todeszeitpunktes, verlangt.

Die Rechnungslegung erfolgt an die Polizeidienststelle, von der der Auftrag zur kriminalpolizeilichen Leichenbeschau erfolgt ist. Die von Seiten der Österreichischen Ärztekammer beschlossenen

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Artikelversion vonBarbara Platl
13.12.2018
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