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Registrierkassenpflicht

Technische Neuerungen zum Jahreswechsel?

Die technischen Details und Vorgaben zur manipulationssicheren Registrierkasse sowie die Zeitpunkte des schrittweisen Inkrafttretens sind in der Registrierkassensicherheitsverordnung geregelt.

Zum Jahreswechsel ergeben sich keine Neuerungen, auf die Registrierkassenanwender gesondert achten müssen. Die nächsten Schritte am Weg zur manipulationssicheren Registrierkasse sind gemäß den Vorgaben der Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) am bzw. bis zum 1. April 2017 zu setzen:

    - Datenerfassungsprotokoll (DEP): Es muss die jederzeitige Exportmöglichkeit auf einen externen Datenträger im Exportformat lt. RKSV gegeben sein.
Achtung: Bereits jetzt hat jede Registrierkasse ein Datenerfassungsprotokoll zu führen, in dem jeder einzelne Barumsatz zu führen und zu speichern ist. Die Daten des Datenerfassungsprotokolls sind mindestens vierteljährlich auf einem externen elektronischen Medium unveränderbar zu sichern und mindestens sieben Jahre lang aufzubewahren.

    - Monatsbelege: Die in der Registrierkasse erfassten Barumsätze sind laufend aufzusummieren (Umsatzzähler). Zu jedem Monatsende sind die Umsatzzwischenstände zu ermitteln und als Barumsatz mit dem Betrag Null und elektronischer Signatur bzw. Siegel im Datenerfassungsprotokoll abzuspeichern.

    - Jahresbelege: Am Ende jedes Kalenderjahres ist der Monatsbeleg, der den Zählerstand zum Jahresende enthält, auszudrucken, zu prüfen und für sieben Jahre aufzubewahren.
Achtung: Diese Vorgabe wird erst zum Jahreswechsel 2017/2018 verpflichtend, da die relevante Bestimmung in der RKSV erst mit 1. April 2017 in Kraft tritt.

    - Signatur- bzw. Siegelerstellung: Jeder Umsatz sowie jede Trainings- oder Stornobuchung ist elektronisch zu signieren, damit die Manipulationssicherheit gewährleistet ist. Als Schnittstelle dient dabei die Signatur- bzw. Siegelerstellungseinheit (Smartcard oder HSM), welche idR bis spätestens 31. März 2017 über FinanzOnline zu registrieren ist (seit Ende August 2016 möglich). Nach der Initialisierung ist ein Startbeleg zu erstellen, zu prüfen und für mindestens sieben Jahre aufzubewahren. Mit Hilfe der BMF Belegscheck-App, abrufbar unter Externe Verknüpfung https://www.bmf.gv.at/kampagnen/Unsere-Apps.html , kann festgestellt werden, ob die Inbetriebnahme der Sicherheitseinrichtung der Registrierkasse ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

    - Zusätzliche Beleginhalte: Neben den bisherigen Beleginhalten müssen zukünftig auch die Kassenidentifikationsnummer, Datum und Uhrzeit der Belegausstellung, Betrag der Barzahlung getrennt nach Steuersätzen und Inhalt des maschinenlesbaren Codes (va. QR-Code, der Kassenidentifikationsnummer, fortlaufende Nummer des Barumsatzes, Datum, Uhrzeit, den verschlüsselten Stand des Umsatzzählers, etc enthält) aufscheinen.

Um die erforderlichen Maßnahmen rechtzeitig setzen zu können, empfehlen wir die Abklärung der konkret notwendigen Umsetzungsschritte mit Ihrem Steuerberater und/oder der Softwarefirma.

 
Artikelversion vonBarbara Platl
21.12.2016
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