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Nochmalige Verschiebung der Laborumstellung

Update 11.01.2019:

Wie bereits in der eline vom 14. Dezember berichtet, kommt es zu einer Verschiebung der Laborumstellung bei den bundesweiten Sozialversicherungsträgern. Mit der BVA konnte dazu bereits ein schriftliches Übereinkommen für die Verlängerung bis 31. März 2019 getroffen werden. Das heißt, die Tarife können bis dahin in unveränderter Form abgerechnet werden.

Mit den übrigen bundesweiten Sozialversicherungsträgern gibt es derzeit noch keine schriftliche Vereinbarung. Es ist jedoch mit allen kleinen Kassen abgesprochen, dass die derzeitige Regelung im ersten Quartal 2019 bestehen bleibt.

Bis Ende März 2019 wird das Thema Labor zwischen der ÖÄK und den kleinen Kassen weiterverhandelt.

 
Stand Dez. 2018:

Nochmalige Verschiebung der Laborumstellung bei den bundesweiten Trägern (SVA, BVA, VAEB) sowie der KFA Wien:

Bereits 2016 wurde auf Bundesebene ein sogenanntes Akut-/Ordinationslabor definiert und ein Zeitplan (sogenannte Road-Map) für den Ausstieg aus der Laborgemeinschaft festgelegt. Für neue VertragsärztInnen, welche seit 2016 einen Einzelvertrag zugesprochen erhalten haben, kam bzw. kommt diese Regelung bei SVA, BVA, VAEB und KFA laufend zum Tragen.

Die rechtswirksame Umsetzung dieser Änderungen erfolgte durch die Veröffentlichung der jeweiligen Zusatzvereinbarungen auf der Homepage der ÖÄK unter Externe Verknüpfung www.aerztekammer.at/kassen.

Die unten stehenden Laborleistungen können nach dem Ausstieg aus der Laborgemeinschaft von allen Vertragsärzten und Gruppenpraxen verrechnet werden, sofern diese in der eigenen Ordination erbracht werden.

Für bestehende Kassenvertragsärzte wurde eine Übergangsregelung vereinbart, sodass diese für die bundesweiten Träger bis zum 1.1.2019 jedenfalls noch die Laborgemeinschaft nützen können. Ab dem 1.1.2019 war für die bundesweiten Träger keine Laborgemeinschaft mehr vorgesehen.

 
Akutlabor-Parameter
(höherer Punktewert - auch nach dem 31.12.2018 abrechenbar)
 
 
Ordinationslabor
(auch nach dem 31.12.2018 abrechenbar)
 
 

Mit der SVA kann Kalium (3.16) zusätzlich von den Ärzten für Allgemeinmedizin abgerechnet werden.

Aufgrund von Anfragen aus mehreren Landesärztekammern hat die Bundeskurie eine nochmalige Verlängerung der bisherigen Regelung für VertragsärztInnen, die schon vor dem 31.12.2015 über einen Einzelvertrag verfügten erwirken können.

Folgende Verschiebungen kommen ab 1.1.2019 zum Tragen:

BVA: Moratorium bis 31.3.2019
SVA: Abrechnungsmöglichkeiten wie gehabt vorerst bis Ende 2019 möglich
VAEB: derzeit noch bis 31.5.2019
KFA: analoge Regelung zur BVA erwartet

Was eine Umstellung bei der Nö. Gebietskrankenkasse anlangt, ist aktuell kein Datum für einen Ausstieg aus der Laborgemeinschaft mit der Nö. GKK festgelegt. Abzuwarten sind diesbezügliche Neuregelungen im Rahmen der Kassenfusionierung ab 2020, wozu uns derzeit noch keine konkreten Maßnahmen vorliegen.

Das bedeutet, es können bis auf weiteres die Leistungspositionen aus der Honorarordnung verrechnet werden. Position 812 bis 978 für Laborleistungen, die in der eigenen Ordination erbracht wurden und Position 1812 bis 1978 für Laborleistungen, die in der Laborgemeinschaft erbracht wurden, verrechnet werden.

Die Verrechnung der Positionen für Blutabnahmen sind selbstverständlich bei allen Krankenversicherungsträgern weiterhin möglich.


Die jeweiligen Zusatzvereinbarungen stehen auf unserer Homepage unter www.arztnoe.at/Tarife beim jeweiliger Träger verlinkt zum Download zur Verfügung.

 
Artikelversion vonBarbara Platl
11.01.2019
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