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ELGA: Der Start von ELGA wird verschoben

Der aktuelle Fahrplan: Start erst ab Ende 2015

Beitrag vom 03.07.2014:

Der Start der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) verzögert sich. Die ersten öffentlichen Spitäler werden ihre Befunde erst ab Ende 2015 und nicht - wie geplant - ab Anfang nächsten Jahres ins System stellen. Das hat die ELGA-Generalversammlung, in der Bund, Länder und Sozialversicherungen vertreten sind, am 30. Juni beschlossen.

ELGA-Geschäftsführerin Susanne Herbek begründete die Verschiebung damit, dass man noch verschiedene technische Komponenten einrichten müsse - sowohl zentral (in der Sozialversicherung) als auch bei den verschiedenen Krankenhausverbünden.

Außerdem wolle man bis dahin noch einige Tests durchführen. Diese sollen im Herbst mit künstlichen Daten beginnen und - von Krankenhaus zu Krankenhaus - bis 2016 laufen. Dabei werden alle Funktionen wie der Austausch von Spitalsentlassungsbriefen oder die E-Medikation geprüft.

Der Realbetrieb beginnt Ende 2015 mit den Krankenhäusern in Kärnten, Oberösterreich, der Steiermark, Tirol und Wien sowie mit den Spitälern der AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt). Bis Mitte 2016 sollen alle öffentlichen Spitäler ELGA nutzen. Dann können auch die Patienten ihre Krankenhausbefunde online einsehen.

Ansonsten bleibt der Zeitplan unverändert: Ab Mitte 2016 werden alle Vertragsärzte und Apotheken ins System einsteigen, ab 2017 folgen dann die Privatspitäler und ab 2022 die Zahnärzte.

 
ELGA-Fahrplan im Detail (lt. Beschluss vom 30.6.2014 der ELGA-Generalversammlung):

Ab Herbst 2014: technische Tests der Funktionen mit künstlichen Daten - Krankenhaus für Krankenhaus - bis in das Jahr 2016 hinein. Dabei werden alle zukünftigen Funktionalitäten von ELGA wie der Austausch von Spitalsentlassungsbriefen und die e-Medikation detailliert geprüft.

Ab Ende 2015: Start an den ersten öffentlichen Spitälern der Bundesländer Kärnten, Oberösterreich, Steiermark, Tirol und Wien sowie die Spitäler der AUVA

Mitte 2016: Alle öffentlichen Krankenhäuser nutzen ELGA. Das ELGA-Portal dient ab diesem Zeitpunkt auch den Patientinnen und Patienten, um die eigenen ELGA-Befunde aus den Krankenhäusern einsehen zu können.

Ab Mitte 2016: Kassenärztinnen und -ärzte sowie Apotheken

Ab 2017: private Krankenanstalten

Ab 2022: Zahnärztinnen und -ärzte mit Kassenvertrag

 

 
Artikelversion vonBarbara Platl
08.04.2016
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