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GEGENDARSTELLUNG zu "Ärztehaftpflichtversicherung"

Erhöhung des Jahresbeitrages - Schreiben der Fa. Ärzteservice

Die Ärzteservice Dienstleistung GmbH begehrt die Veröffentlichung nachstehender

 

GEGENDARSTELLUNG:

 

Sie veröffentlichen im Zusammenhang mit Vertragsänderungen, die die Ärzteservice Dienstleistung GmbH für ihre Kunden in deren Eigenschaft als Versicherungsnehmer der Zürich Versicherungs-AG vereinbart hat, eine Stellungnahme des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz. Das Ministerium hält diese Vertragsänderungen für "nicht korrekt" und begründet dies damit, dass diese Vertragsänderung "in Wirklichkeit nicht nur eine Verbesserung des Versicherungsschutzes, sondern auch eine Prämienerhöhung darstellen (dürfte), die wohl nur teilweise durch die erhöhte Versicherungssumme gerechtfertigt sein kann" und bezeichnet dies als "versteckte Prämienerhöhung".

Diese Behauptungen sind allerdings unwahr. Tatsächlich handelt es sich nicht um eine versteckte Prämienerhöhung.

Bei sämtlichen versicherten Ärzten wurde eine Erhöhung der Versicherungsstumme auf EUR 4. Mio - je nach vorhergehender Deckungssumme im Durchschnitt um 144% - vorgenommen. Dem gegenüber steht jedoch eine Prämienerhöhung in der Gruppe 1 von durchschnittlich 56,66%, in der Gruppe 2 von durchschnittlich 51,75% und in der Gruppe 3 lediglich um 35,87% - je nach vorhergehender Deckungssumme. Daraus ergibt sich, dass die Prämienerhöhung durchwegs geringer ist als die Erhöhung der Versicherungssumme.

Bei Versicherungsnehmern, bei denen in der Vergangenheit auch reine Vermögensschäden gedeckt waren, wurde nun eine Rückwärtsdeckung für 30 Jahre neu dazugenommen, was eine zusätzliche Prämienerhöhung rechtfertigt.

 

 
Artikelversion vonBarbara Platl
25.02.2010
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