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Influenza A/H1N1

Grippewelle hat Ö erreicht - Bewilligungspflicht aufgehoben - Mitigation Stufe 2 - Merkblatt Heimpflege

02.12.2009:

» Informationsschreiben des Hauptverbands vom 1.12.2009

Derzeit Lieferengpass für die Kinderform "Tamiflu 12 mg/ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen". Derzeit verfügbar: Tamiflu 30 mg und 45 mg Hartkapseln


 

24.11.2009:

»  PDF: Infoschreiben des Hauptverbands betreffend Befreiung von der Rezptgebühr für Infektionen mit dem H1N1-Virus

Zusammenfassend: Eine Befreiung von der Rezeptgebühr hinsichtlich antiviraler Medikamente ist in Zusammenhang mit H1N1 ausschließlich nur dann möglich, wenn der Patient/die Patientin wegen dieser Erkrankung zuvor in stationärer Behandlung (wo auch in Infektionsnachweis durch Laborbestätigung erbracht wurde) war.


 

16.11.2009:

» Merkblatt Heimpflege


 

10.11.2009:

Mit 10.11.2009 hat das Institut für Virologie der Med.Uni Wien den Beginn der Grippewelle bekannt gegeben und darüber hinaus verlautbart, dass man "bereits von Beginn einer H1N1-Grippewelle sprechen kann". Im Sinne einer erleichterten Abwicklung der Medikamentenabgabe hat der Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger und der Chefärztliche Dienst der Nö. Gebietskrankenkasse bekannt gegeben, dass für die Verordnung der antiviralen Mittel (Tamiflu oder Relenza) nach den angegebenen Regeln im EKO ab sofort die Bewilligungspflicht aufgehoben und lediglich die Dokumentation in der Patientenkartei erforderlich ist.


10.11.2009:

» Informationsschreiben des BM für Gesundheit mit den Maßnahmen der Umstellung auf die Mitigation Stufe 2 ab 11.11.2009


 

25.08.2009: Neue Information des BM für Gesundheit betreffend Übernahme der Kosten für Transport der Proben betreffend Influenza A (H1N1) an das Referenzlabor

» PDF: Informationsschreiben - Übernahme der Kosten für Transport der Proben


 

14.08.2009:

» PDF: Ergänzende Information vom 14.08.2009 (Ergänzungen und Präzisierungen zum u.a. Erlass der NÖ Landessanitätsdirektion - wichtig für alle niedergelassenen und Spitalsärztinnen und -ärzte)


 

Das Bundesministerium für Gesundheit ersucht, die neuen Maßnahmen betreffend Strategieänderung - Umstieg auf Mitigation - ab Montag, 10. August 2009 umzusetzen:

Mitigation-Phase:
Auf Basis der internationalen Erfahrungen und begleitet durch eine intensive Beobachtung der Krankheitsverläufe sowie der Verbreitung des Virus in Österreich wird das heimische Versorgungssystem ab sofort umgestellt.
Jene Personen, die keiner Risikogruppe (siehe Beilage) angehören, sollen hinkünftig nach einer ersten Diagnostik nicht mehr im Krankenhaus behandelt werden, sondern eine Woche zu Hause bleiben.
Bei Angehörigen von Risikogruppen empfiehlt das Ministerium zwei Tage Spitalsaufenthalt und die weitere Behandlung daheim, sofern keine Komplikationen auftreten.
Die Letztentscheidung obliegt wie schon bisher in jedem Einzelfall dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin.

Dieser Wechsel von der "Containment"- auf die "Mitigation"-Strategie wurde bereits in zahlreichen europäischen Ländern vollzogen und nun auch vom Expertenstab des Gesundheitsministeriums empfohlen.
Beim "Containment" wird jeder Einzelfall beobachtet, isoliert und im Labor getestet, um eine Verbreitung möglichst zu stoppen. "Mitigation" bedeutet, Einzel-Labortests zu reduzieren und das Umfeld großflächiger in die Behandlung miteinzubeziehen.
Die bisherige Erfahrung mit der Neuen Grippe zeigte einerseits, dass sich das Virus zwar sehr rasch von Mensch zu Mensch überträgt, der Krankheitsverlauf in den allermeisten Fällen jedoch ein sehr milder war.

Alle Patientinnen und Patienten werden von behandelnden Ärzten und Ärztinnen mit Merkblättern des Gesundheitsministeriums versorgt, sofern sie in "Heimquarantäne" entlassen wurden. Diese Merkblätter enthalten alle Informationen hinsichtlich Erkrankung, mögliche Komplikationen, Übertragungswege und Empfehlungen zum weiteren Umgang.

» Rundschreiben: Influenza A(H1N1) - Mitigation Stufe 1
Information des Bundesministeriums für Gesundheit an die Landessanitätsdirektionen, österreichischen Krankenanstalten, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger sowie die Krankenversicherungsträger

» Zusammenfassung der Ablauflogistiken für unterschiedliche Patientengruppen (Diagramme Mitigation für die Vorgangsweise bei Patienten, Kontaktpersonen, Kindern und Angehörigen von Risikogruppen)

» Merkblatt HEIMQUARANTÄNE

» Formblatt MELDUNG Verdacht/Erkrankung Influenza A(H1N1)

 
Influenza-Hotline des Gesundheitsministeriums:
Unter der Hotlinenummer 050 555 555 werden täglich von Montag bis Freitag von 8-17 Uhr Fragen zum Thema "Neues Grippevirus" beantwortet.
 
Artikelversion vonBarbara Platl
19.08.2010
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